Skip to main content

Ist der Ultraschall im Aroma Diffuser gefährlich?

In einem Kessel wird Dampf durch Hitze erzeugt. In einem Aroma Diffuser geschieht dies kalt, durch Ultraschall. kboyd / Pixabay

Alle hier vorgestellten Aroma Diffuser arbeiten nach dem Ultraschallprinzip. Das Bedeutet, das ein Ultraschallkopf wie ein Lautsprecher wirkt und sehr oft pro Sekunde schwingt. Oberhalb von 20 kHz kann das menschliche Gehör diese Schwingungen nicht mehr wahrnehmen. Die schwingende Membran im Aroma Diffuser gibt dabei ihre Energie in das Wasser ab. Das Wasser gerät dabei in mikro-feine aber heftige Bewegungen. Diese genügen, um das Wasser in feinste Partikel bzw. feinste Tröpfchen zu zerteilen, die wir als Nebel sehen können.

Zwar hören wir beim Betrieb der Aroma Diffuser tatsächlich Geräusche, aber diese haben nicht direkt etwas mit dem Ultraschall zu tun. Es sind vielmehr Geräusche vom Wasser die sich ergeben, wenn sich größere Topfen sammeln und wieder in das Wasser zurückfallen. So entsteht ein leicht plätscherndes Geräusch. Den Ultraschall an sich hören wir nicht. Selbst Hunde sind dazu nicht in der Lage.

Ist der Ultraschall gefährlich?

Nein. Die im Wasser der Aroma Diffuser verwendeten Ultraschallleistungen liegen im Bereich weniger Milliwatt. Unser Trommelfell kann die Schwingungen nicht aufnehmen, dazu ist es zu träge. Man könnte ja aber auch annehmen, dass es gefährlich sei, den Finger in das Wasser eines laufenden Aroma Diffusers zu halten. Aber auch das ist völlig ungefählich. Die Nebelbildung hat nichts mit hohen Temperaturen zu tun und der Ultraschall, der durch das Wasser übertragen wird, ist nicht spürbar und führt auch zu keiner Reaktion auf der Haut des Menschen. Hinzu kommt, dass der Ultraschallkopf mit Niedervoltspannung/Schwachstrom betrieben ist. Selbst wenn das Wasser einmal in Kontakt mit der Spannung käme, wäre es völlig ungefährlich – es wäre in etwa so gefährlich, wie eine eine Batterie in den Händen zu halten.